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01/2024

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Im Jahr 2023 hat sich die wirtschaftliche Lage der deutschen Krankenhäuser dramatisch verschlechtert – sinkende Fallzahlen, steigende Kosten und ausbleibende Reformen bringen rund ein Viertel der Einrichtungen an den Rand der Insolvenz. Die Krankenhausreform, insbesondere das AKG-Versorgungsstufenmodell, soll hier Abhilfe schaffen. Auf Bundesebene wurden bereits zentrale Eckpunkte beschlossen: die Einführung bundeseinheitlicher Versorgungslevel und Leistungsgruppen sowie ein neues Vergütungssystem mit Vorhaltepauschalen, das die aDRG-Vergütung schrittweise ablöst. Die vollständige Umsetzung wird sich bis 2028 erstrecken, erste Schritte – wie die Zuordnung von Leistungsgruppen – sind bereits 2024 möglich. Eine neue Steuerungslogik verlangt von Krankenhäusern, ihre Kompetenzen und Prozesse neu zu bewerten, Kooperationen zu stärken und digitale Lösungen zu nutzen. Besonders erfolgreiche Pilotprojekte in NRW und Braunschweig zeigen, dass Vernetzung, Digitalisierung und Fokus auf Kernkompetenzen entscheidende Hebel für eine zukunftsfähige Versorgung sind.
Im Gespräch mit Dr. Raimar Goldschmidt stellt Maximilian Greschke die digitale Plattform Recare vor, die die bisher analoge Nachsorgekoordination im Gesundheitswesen revolutioniert. Statt zeitaufwändigem Austausch per Fax oder E-Mail vernetzt Recare Krankenhäuser, Reha- und Pflegeeinrichtungen sowie Homecare-Anbieter in Echtzeit und ermöglicht eine automatisierte, datensichere und DSGVO-konforme Koordination der Anschlussversorgung. Die Plattform spart Zeit, entlastet Sozialdienste und nutzt Kapazitäten effizient – ohne auf bewährte Abläufe zu verzichten. Dank intuitiver Benutzeroberfläche, browserbasierter Anwendung und umfassender Interoperabilität mit Krankenhausinformationssystemen gelingt die Umstellung reibungslos. Mit inzwischen über 500 Krankenhäusern und 23.000 Leistungserbringern im Netzwerk ist Recare zu einem führenden Partner im digitalen Entlassmanagement geworden.
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